Willkommen auf der Internetpräsenz der Kirchgemeinde Weinböhla und der Schwesterkirchgemeinden

Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

Wir grüßen Sie herzlich mit der Jahreslosung 2020:

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Markus 9,24

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Und kommen Sie mal vorbei, zum Gottesdienst, oder zu einer unserer Veranstaltungen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

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Andacht zum Sonntag Judika zu Mt 20,28

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Matthäus 20,28

Liebe Gemeinde,

Herrscher hatten stets auch ihre Bediensteten, die ihnen die alltäglichen Arbeiten abnahmen, angefangen vom Saubermachen des Schlosses bis hin zum Ankleiden der Herrschaften. Herrschen und Dienen stehen als Gegensätze einander gegenüber. Ein klares Machtgefälle ist zu erkennen. Die beiden Jünger Jakobus und Johannes meinten, dass es bei Jesus ganz genau so sei. Und so baten sie darum, im Himmelreich, wenn sie mit Jesus zu Tisch sitzen würden, direkt neben ihm sitzen – sozusagen im Zentrum der Macht. Das war allerdings weit gefehlt. Mit seiner Antwort zeigt Jesus ihnen, wie sehr sie mit ihrer Vorstellung daneben liegen. Die bisherigen Maßstäbe stellt Jesus auf den Kopf. Er sagt: So – wie in der Welt – ist es bei euch nicht, wer groß sein will, der soll euer Diener sein. Wer einen besonders guten Platz haben will, der lasse die anderen vor und sorge dafür, dass sie es gut haben. Diese neuen Maßstäbe holt Jesus nicht aus der hohlen Hand, sondern sie spiegeln sein Handeln und Leben wieder. Herrschen (heute vielleicht eher führen / leiten) und dienen – das gehört für Jesus fest zusammen. Was bedeutet das für uns, als seine Nachfolger? Für mich habe ich folgende Antworten gefunden: 1. Ich will nicht vergessen, neben den großen, nach außen sichtbaren Dingen, die ich tue, mir genauso Zeit für meinen Nächsten zu nehmen. 2. Ich will auch in den kleinen Dingen, die mir anvertraut sind, genauso treu sein, wie in den großen. 3. Ich will den leisen Stimmen von Menschen ebenso mein Ohr schenken, wie den lauten.

Jesus diente uns Menschen, indem er demjenigen, den er gerade traf, seine ganze Aufmerksamkeit schenkte. Es ist beeindruckend zu sehen, wie groß sein Interesse an Menschen ist. Jesu Dienen gipfelte letztlich in seinem Tod am Kreuz. Nicht für sich hat er das getan, sondern um denen das Leben zu schenken, die dies für sich annehmen. Sein Tod hat den Weg zu Gott geöffnet. So heißt es in der obigen Bibelstelle, dass er sein Leben als Lösegeld für viele gibt.

Ihr Pfarrer Philipp Frank



Liebe Gemeinde,
auch wir als Kirchenvorstand und Mitarbeitende müssen auf die ungewöhnlichen Umstände unserer Zeit reagieren. Vieles wird uns von der Staatsregierung und der Landeskirche vorgegeben. Fest steht:

Gottesdienste finden bis einschließlich 19.4., also auch über Ostern, nicht statt. Ebenso entfallen bis dahin alle Gruppen, Kreise und sonstigen Veranstaltungen.

Unter dem Link https://engagiert.evlks.de/mitteilungen/kirchliches-leben-in-zeiten-der-coronavirus-pandemie/ finden Sie Gottesdienstangebote und anderes aus unserer Landeskirche.

Das Kirchweihjubiläum wird in einem Jahr als „125+1“ gefeiert werden. Ebenso verschiebt sich die Fahrt zum Passionsspiel nach Zschorlau um ein Jahr; die erworbenen Karten behalten ihre Gültigkeit oder können zurückgegeben werden.

Gottesdienste können im Fernsehen, Radio oder auf der Homepage unserer Landeskirche unter www.landeskirche-sachsen.de mitgefeiert werden. Um miteinander in Kontakt zu bleiben, nutzen Sie bitte E-Mail und Telefon; die Mitarbeitenden sind gerne für Sie da!

Zu den veröffentlichten Gottesdienstzeiten werden die Kirchentüren offenstehen. Wer kommt, kann innehalten, beten und das Gespräch suchen. Das wird dann kein Gottesdienst oder eine Ersatzveranstaltung sein, sondern die Öffnung eines Raumes für Seelsorge.

In dieser und der Woche ab 30. März gibt es Einschränkungen bei den Öffnungszeiten des Pfarramtes: Dienstag und Donnerstag 10-12 Uhr und 15-17 Uhr. Bitte klingeln Sie an der Haustüre! Gerne können Sie darüber hinaus Kontakt per Telefon und E-Mail mit uns aufnehmen – wir sind gerne für Sie da!

Ab dem Sonntag Judika (29. März) wird wöchentlich ein geistliches Wort von einem unserer Pfarrer bzw. Mitarbeiter veröffentlicht werden. Schön wäre es, auch auf diese Weise miteinander in Kontakt zu bleiben.

Möge Gott uns allen Kraft und Zuversicht schenken und die Gedanken unserer Gebete leiten. Seine Kraft kann heilen, wo unsere Kräfte versagen. Gehen Sie ermutigt und gestärkt durch diese Zeit und seien Sie, im Namen des Kirchenvorstands, herzlich gegrüßt von Pfarrer Norbert Reißmann.

Losung und Lehrtext für Montag, 30. 2020:

Wo ist jemand, wenn er fällt, der nicht gern wieder aufstünde? Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurechtkäme?
Jeremia 8,4

Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Johannes 6,37

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